Geschichte

1929

Am 27.02.1929, am runden Tisch des Gasthofes „Glocke am Hof", legen die jungen Studentensportler Hans Filtmann und Fritz Nottbrock um die Mittagszeit den Satzungsentwurf zur Gründung eines Sportvereins vor. Im Kreise der Komilitonen wird er einstimmig angenommen und verabschiedet. Es ist die Gründungsstunde des Akademischen Sportvereines an der Universität Köln, der Handball, Leichtathletik und Faustball betreiben will. Der ASV macht sich zur Aufgabe, politisch und konfessionell neutral und nur zur Pflege der Leibesübungen tätig zu sein. Dies war und ist ein Anspruch, der offen für alle Nationalitäten und Religionen ist, der sich keinem fremden Gedankengut verweigert oder aggressiv entgegenstellt.

1936

Der Akademische Sportverein löst sich von der Universität Köln und wird in Athletik Sportverein Köln e.V. umbenannt. ASV bleibt und ist ein Begriff mit großer Bedeutung. Ziel ist es, allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu sein. Der frühere Deutsche Meister im Steinstoßen, Heinz Debus, gründet eine Jugendabteilung. Eine Frauenabteilung wird wenig später ins Leben gerufen. Der sportliche Erfolg in den späteren Jahren gibt diesen Aktionen Recht. Das 2. Internationale Sportfest mit allen Größen der Leichtathletikwelt findet statt. Köln feiert zusammen mit verschiedenen Olympiasiegern ein großes Sportfest.

1953

Das Nachkriegsdeutschland erlebt seinen Aufschwung und mit ihm der ASV. Sportlich ist es die große Zeit der Welt-, Europa-, Deutschen- Rekordhalter und- Meister, der beiden Athleten Manfred Germar und Martin Lauer. Mit über 60 internationalen und nationalen Rekorden distanzieren sie die deutsche Konkurrenz. 1958 erläuft die 4 mal 100 m National-Staffel GOLD bei der Europameisterschaft in Stockholm und mit Germar und Lauer 14 Tage später einen neuen Weltrekord. Ein Motivationsschub geht durch die Reihen der ASV-Aktiven.

1972

Das neue Schmuckkästchen ist erbaut, eine Sportanlage, die denn gehobenen Ansprüchen eines modernen Leichtathletikvereins gerecht wird. Peter Weiand hat die Weichen für den ASV neu gestellt. Der ASV ist in der Domstadt längst eine feste Größe, der Mitgliederzuwachs bezeugt es. Die Jugend sieht im ASV, der 1963 vom Bundespräsidenten Heinrich Lübke mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurde, optimale Trainings- und hervorragende Förderungsmöglichkeiten; Die Grundlage für Höchstleistungen.

1992

Allen Spitzensportlern ist klar: Große Leistungen werden durch neue Wege erzielt, durch optimale Trainingsmethoden. Der Begriff Fitness wird für die Aktiven zur alltäglichen Notwendigkeit. Selbst Freizeitsportler nehmen das neue Bewusstsein ernst. Fitness ist der Begriff für eine gesunde und leistungsfähige Körperkultur. Dem hat der ASV Rechnung getragen. 1992 und 1993 werden zwei Fitness-Studios eröffnet, die für jedermann zugänglich sind. Innovative Techniken erleichtern es, dass Mensch und Umwelt in schwierigen Zeiten agil und dynamisch leben können. Moderne Zeiten bedingen neue Methoden. Das war immer das Konzept des ASV, das ist es auch Heute und Morgen.