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Montag, 10 August 2015

Elena Waletzki vom ASV Köln siebtbeste Hürdenläuferin Deutschlands

Marisol Martin, Julia Kaus, Elena Waletzki und Emma Sommer (v.l.n.r.) machten ein tolles Rennen und durften sich am Ende über den Sieg im B-Finale in guten 50,13s freuen. Marisol Martin, Julia Kaus, Elena Waletzki und Emma Sommer (v.l.n.r.) machten ein tolles Rennen und durften sich am Ende über den Sieg im B-Finale in guten 50,13s freuen. Markus Waletzki

Zum zweiten Mal fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen U16-Meisterschaften der Leichtathleten in Köln statt. Auch vom ASV Köln konnten sich drei Einzelstarterinnen und eine Mädchen-Staffel für diese nationalen Titelkämpfe qualifizieren.

Den Anfang machten die Athletinnen dann auch am Samstagmittag in der Staffel. Im vergangenen Jahr hatte sich die Staffel in der Besetzung Emma Sommer, Julia Kaus, Elena Waletzki und Nadine Jellinghaus als jüngstes Team bei der DM-Premiere völlig überraschend bis auf 50,88s gesteigert und einen nie erwarteten Rang 14 errungen. Dieses Jahr waren die Erwartungen nach guten 50,04s und dem zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften Mitte Juni ganz andere. Klares Ziel war das Finale. Leider musste Schlussläuferin Nadine Jellinghaus, die sich daneben auch als Nordrheinhallenmeisterin für einen Einzelstart über die Hürden qualifiziert hatte, vor knapp zwei Wochen nach einer Fußverletzung ihren Verzicht auf die Deutschen Meisterschaften bekannt geben. Somit musste in Köln erstmals Marisol Martin als Ersatzläuferin einspringen. Im Vorlauf waren dann am Samstag zwei von drei Wechseln auch mehr als holprig und man qualifizierte sich mit 50,91s als 16. und letzte Staffel für das B-Finale am Sonntag. Hier machten die vier Mädchen dann aber ein tolles Rennen und durften sich am Ende über den Sieg im B-Finale in guten 50,13s freuen.

Elena Waletzki vom ASV Köln siebtbeste Hürdenläuferin Deutschlands

Elena Waletzki trat neben der Staffel am Sonntag auch über die 80m Hürden an. Die NRW-Meisterin im Siebenkampf befindet sich gerade mitten in der Vorbereitung auf die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in zwei Wochen in Lage und hat die Sommerferien zu einer sehr zielgerichteten Vorbereitung genutzt. In 12,05s war sie in der Meldeliste als 14. von 25 Teilnehmerinnen in ihrer Spezialdisziplin verzeichnet. Man durfte sich im ASV-Lager also kleine Hoffnungen auf das B-Finale machen. Die junge Athletin war aber dann im ersten Vorlauf auf den Punkt fixiert und lieferte in 11,98s eine neue Bestzeit ab.  Nach bangem Warten während der anderen drei Vorläufe stand dann fest, dass es sogar für das A-Finale reicht. Hier konnte Elena dann zwei Stunden später in 12,04s einen tollen siebten Rang erreichen. Jetzt darf man gespannt sein, wohin der Weg in zwei Wochen bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften führt.

Emma Sommer springt auf Platz 11

Ihre Trainingspartnerin Emma Sommer trat gleichzeitig im Dreisprung an. Im Juni war Emma zur großen Freude aller Nordrheinmeisterin in dieser Disziplin geworden die erstmals in der W15 überhaupt für Nachwuchsleichtathleten angeboten wird. In den letzten Wochen hat sie sich beim ASV Köln mit Charles Friedek dann auf die Deutschen Meisterschaften vorbereitet. Der zweimalige Weltmeister und Nachwuchsbundestrainer konnte ihr hier wertvolle Tipps in seiner Disziplin geben. Entsprechend motiviert ging Emma nun bei den Deutschen Meisterschaften an den Start. Über 10,38m, dann 10,46m und im dritten Versuch 10,53m steigerte sich die junge Athletin in den Wettkampf rein. 10,53m war der zweitweiteste Sprung ihrer noch jungen Karriere, reichte aber leider nicht ganz für den Endkampf der besten acht Springerinnen Deutschlands. Dennoch kann man auch mit Platz elf sehr zufrieden sein.

Entsprechend positiv fällt nach diesem Wochenende auch das Fazit von Sportwart Tobias Rüttgers aus: „Die Deutschen U16-Meisterschaften sind für die jungen Nachwuchsathleten die erste Chance sich in Einzeldisziplinen auf nationalem Niveau zu messen. Sie stellen damit für viele den Startpunkt einer leistungsorientierten Leichtathletik dar. Wir haben beim ASV Köln in den letzten Jahren konsequent wieder die Rahmenbedingungen geschaffen Athleten auf diesem Weg begleiten zu können. Mit dem Abschneiden dieser jungen Athletinnen am vergangenen Wochenende sind wir sehr zufrieden und dürfen voller Zuversicht auf die nächsten Jahre blicken.“