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Dienstag, 03 Juli 2018

Jochen Busse als Jugendtrainer zurück beim ASV Köln

Seit dem 2. Juli ist Jochen Busse (hier mit seiner Frau Heike) als Jugendtrainer zurück beim ASV Köln Seit dem 2. Juli ist Jochen Busse (hier mit seiner Frau Heike) als Jugendtrainer zurück beim ASV Köln Stephan Ehritt

Am 19. Juli 1981 gab es den letzten Deutschen Meistertitel im Weitsprung der Männer für den ASV Köln. 8,12m sprang Jochen Busse „auf Schalke“ im weinroten Trikot des Kölner Traditionsvereins. Eine Weite, mit der man heute auch noch konkurrenzfähig wäre. Und jetzt ist er wieder da, in „seiner Heimat“, wie er es nennt. 1954 in Duisburg geboren gehörte er zunächst den Leichtathleten von Eintracht Duisburg an. Während seines Sportstudiums an der Deutschen Sporthochschule Köln gehörte Busse dann der Trainingsgruppe von Trainerlegende Dragan Tancics an. Noch heute in der Leichtathletik prominente Namen wie Dietmar Mögenburg, Carlo Thränhardt und Brigitte Holzapfel (heute Kurschilgen) gehörten zu seiner Trainingsgruppe. Das Training beim ASV Köln gefiel dem Weitspringer und Busse ist noch heute von Tancic inspiriert: „Von Tancic habe ich sehr viel für meine spätere Trainerlaufbahn gelernt.“ 1980 qualifizierte sich Busse für die Olympiamannschaft, die dann aber leider dem Boykott zum Opfer fiel.

Auch in seinem Sportstudium begleitete ihn die große Leidenschaft für den Weitsprung. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete: „Funktionelle-anatomische Analayse des Laufsprungs unter Berücksichtigung des Krafttraining“. Sicher war dies schon ein Ausblick auf sein weiteres Leben: Busse eröffnete zunächst ein Fitness-Studio in einer Hotelanlage und wurde dann Trainer des Hochsprungolympiasiegers Dietmar Mögenburg. Später zählten zu seinen herausragenden Erfolgen als Leichtathletik-Trainer sicher die je zwei Welt- und Europameistertitel mit Sabine Braun im Siebenkampf. Hier war Busse viele Jahre neben Gertrud Schäfer für den Sprungbereich (Bestleistungen: 1,94m und 6,67m) zuständig. Aber auch im Fußballbereich, u.a. unter Hannes Bongartz, war Busse viele Jahre als Konditionstrainer tätig. Die Leidenschaft für die Anatomie führte dazu, dass er bei Klaus Eder, dem Physiotherapeuten der Fußball-Nationalmannschaft, seine Lizenz als Therapeut machte. Von 1994 bis 2002 leitete Busse daraufhin ein Rehazentrum in Essen und arbeitete von 2003 bis 2012 in einer Physiotherapiepraxis in Köln-Widdersdorf. Nebenbei trainierte er in der Zeit auch jugendliche Leichtathleten beim Pulheimer SC. Es folgten danach einige Jahre in der Heimat seiner Frau Heike, die er 2003 kennenlernte, und das Paar zog 2012 nach Neuruppin um. Hier wurde Busse als Sport- und Gesundheitsmanager in einem Hotel eingestellt und sorgte dafür, dass sich Fußball-Mannschaften wie der HSV, Werder Bremen oder RB Leipzig im Hotelkomplex fit für die Saison machten.

Busse verfügt also über viel Lebenserfahrung. Jetzt freut er sich aber mit seiner Frau Heike wieder in seine Heimat zurückzukehren: „Die Zeit in Neuruppin war schön. Mit dem Herzen bin ich aber Kölner, ich mag die Menschen hier in ihrer offenen Art. Der ASV Köln ist meine alte Liebe. Es ist toll, was hier in den letzten Jahren über die Talentsichtung im Nachwuchs wieder aufgebaut wurde. Ich bekomme hier eine super Trainingsgruppe und freue mich auf die Arbeit beim ASV Köln. Die Arbeit mit den Jugendlichen wird toll.“

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