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Montag, 06 Februar 2017

Vier Titel und insgesamt 9 Medaillen für den ASV Köln bei den NRW-Hallenmeisterschaften

Der schnellste Mann in Deutschland und die schnellste U18-Sprinterin kommen vom ASV Köln: Peter Emelieze und Beauty Somuah (r.) Der schnellste Mann in Deutschland und die schnellste U18-Sprinterin kommen vom ASV Köln: Peter Emelieze und Beauty Somuah (r.) privat

Erfolgreich verliefen die NRW-Hallenmeisterschaften am vergangenen Wochenende für die Leichtathleten des ASV Köln: Mit vier Titeln und insgesamt 9 Medaillen war die Ausbeute für die Weinroten gut wie seit langem nicht mehr.

Besonders die Sprinter wussten in der Leverkusener Halle zu überzeugen. Peter Emelieze konnte seinen Titel über 60m aus dem Vorjahr verteidigen und stellte dabei in 6,69s die Deutsche Jahresbestzeit ein. Damit darf sich Emelieze auch berechtigte Hoffnungen für die Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Leipzig machen und auch die Hallen-EM-Norm (6,66s) liegt nicht mehr in so weiter Ferne. Dabei ging es jedoch denkbar knapp zu – für die Auswertung mussten Tausendstel rangezogen werden. Kevin Ugo (TV Wattenscheid) lag im Ziel 0,005s hinter Emelieze. Und auch der drittplatzierte Aleixo Platini Menga (Olympiateilnehmer vom TSV Bayer 04 Leverkusen) lief hervorragende 6,70s. Ebenfalls knapp ging es bei den U18-Mädchen zu. Beauty Somuah, Deutschlands schnellstes U18-Mädchen in diesem Winter, musste Ihre Bestzeit einstellen, um zu gewinnen. In 7,54s lag sie nur 0,02s vor der ehemaligen Deutschen U16-Meisterin Lilli Hagemann (TV Wattenscheid, 7,56s). Klar fiel dagegen der Sieg von Joshua Hartmann über 200m der männlichen Jugend U20 aus. In 21,73s hatte der Deutsche 400m-U18-Meister des vergangenen Jahres mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Simon Heweling (Weseler TV, 22,24s) und darf sich auch Hoffnungen auf die Deutschen Jugendmeisterschaften in drei Wochen in Sindelfingen machen.

Auch in den Jugendstaffeln gingen zwei Medaillen an den ASV Köln. Die U18-Mädchen in der Besetzung Somuah, Dahlbender, Sommer und Gudermann belegte trotz holpriger Wechsel in 1:46,67min Rang zwei und erfüllte damit die Qualifikation für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften. Etwas überraschend gewannen die U18-Jungen (Bazoladio-Kayenga, Gebelhoff, Teigler und Warthon) in 1:37,81min die Bronzemedaille. Die höher eingeschätzten U20-Jungen erreichten leider aufgrund eines Wechselfehlers nicht das Ziel.

Aber auch die Techniker wussten bei den NRW-Meisterschaften zu gefallen. Alexandra Wester steigerte sich im Weitsprung auf 6,52m und gewann ebenfalls den Meistertitel. Dabei verfehlte sie dieses Mal die Norm für die Halleneuropameisterschaften (6,55m) noch knapp, hat aber am Freitag in Berlin bereits die nächste Chance. Ihr Trainingspartner Alyn Camara gab gleichzeitig sein Debut für den ASV Köln. Mit 7,62m belegte der mehrfache Deutsche Meister den zweiten Rang hinter Philipp Menn (LG Kindelsberg Kreuztal, 7,64m), war aber mit seinem ersten Start in dieser Hallensaison zufrieden. Bei den gleichzeitig ausgetragenen NRW-Winterwurfmeisterschaften belegte Elena Waletzki im Speerwerfen der weiblichen Jugend U18 ebenfalls Rang zwei. Zwar haderte sie etwas mit der Weite von 38,61m, jedoch war das Wetter draußen vor der Leverkusener Halle auch während des Wettkampfes alles andere als einladend.

Auch der Laufbereich gewann mit Bronze über 3x800m der Frauen eine Medaille. In 7:02,53min teste das Trio Uhlendorf, Terjung und Steinbach erfolgreich für die Deutschen Meisterschaften in drei Wochen. Weitere gute Ergebnisse gab es durch Emma Sommer (4., Dreisprung U18 mit 11,13m), Anton Hofmann (4., Hochsprung U20 mit 1,85m), Daniel Nogues-Kollert (5., 400m U20 in 52,03s) und Nadine Jellinghaus (6., 60m Hürden U18 in 9,15s). Entsprechend zufrieden äußerte sich auch sich auch der sportliche Leiter der Abteilung, Tobias Rüttgers, nach dem Wochenende: „Die NRW-Hallen-Meisterschaften verliefen so erfolgreich wie seid vielen Jahren nicht mehr für den ASV Köln. Es ist schön, dass unsere Spitzenathleten sich so erfolgreich präsentieren können, es macht aber auch Spaß, dass dahinter eine ganze Menge im Nachwuchs kommt und wir wieder eine breite Palette als Verein anbieten können.“