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Diese App kann Leben retten.

Finden Sie mit der kostenlosen defiköln-App den nächstgelegenen, verfügbaren Defi (AED=automatischer Externer Defibrillator) und erhalten Sie Informationen zur Ersten Hilfe bei Herz-Kreislauf-Stillstand.
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Die defiköln-App wird präsentiert vom ASV Köln in Kooperation mit defiköln, einem Projekt des Fördervereins Herzzentrum Köln e.V.

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Seit Anfang 2009 gibt es im Stadtgebiet ein flächendeckendes Netz von Defibrillatoren, z.B. in städtischen Ämtern und Museen, in allen Kölner Filialen der Sparkasse KölnBonn und vielen weiteren öffentlichen Gebäuden. Das Projekt defiköln widmet sich der Bereitstellung von Defis und der breitangelegten Schulung der Bevölkerung. Die Bedienung eines Defis ist „kinderleicht“. Man kann nichts falsch machen! Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand kann der schnelle Einsatz eines solchen Gerätes Leben retten.

Der Zeitfaktor spielt eine zentrale Rolle: Entscheidend sind die ersten Minuten. Insofern ist es wichtig, dass man sich sofort um eine leblose Person kümmert, den Rettungsdienst unter 112 verständigt und mit der Herzdruckmassage (schnell und fest auf  die Mitte des Brustkorbs des Patienten drücken) beginnt. Wenn mehrere Helfer vor Ort sind, unbedingt einen Defi dazu holen, damit werden die Überlebenschancen entscheidend erhöht.

Hier informiert Sie die defiköln App, wo in der Nähe ein Defibrillator installiert ist und wie man auf dem kürzesten Weg dorthin findet.

Hintergrund:
Der Plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland. Allein im Kölner Stadtgebiet wird der Rettungsdienst jährlich zu über 1500 „pulslosen“ Patienten gerufen. Dabei überleben nur maximal zehn Prozent dieses Ereignis. In vielen Fällen steht in unmittelbarer Nähe ein Defi zur Verfügung und könnte lebensrettend eingesetzt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum Köln entwickelte der ASV Köln ein betriebliches Gesundheits-Management-Programm. Dabei entstand die Idee, das „Ortungsproblem“ durch eine App zu lösen.

So funktioniert die defiköln App:
Wer die defiköln App auf seinem Handy installiert hat, braucht nur noch die App zu öffnen, und kann sofort auf einem Stadtplan die verschiedenen Standorte sehen (der GPS-Empfang muss natürlich aktiviert sein). Wenn man auf ein entsprechendes Defi-Symbol tippt, wird die genaue Adresse zusammen mit einem Foto des dazugehörigen Gebäudes, wo der Defi installiert ist, angezeigt. Zudem zeigt die App per Navigationssystem den kürzesten Weg dorthin! Außerdem befindet sich auf jeder Display-Seite der App ein Symbol, um direkt den Rettungsdienst anrufen zu können, wobei die genaue Adresse des jeweiligen Standortes eingeblendet wird.

Die App enthält weiterhin eine Kurzanleitung zur ersten Hilfe in vier Schritten mit jeweils einer Abbildung, wie man sich in der Notsituation verhalten sollte:

  1. Prüfen: Ist der Betroffene ansprechbar? Ist die Atmung normal?
  2. Rufen: Weitere Helfer hinzurufen und den Rettungsdienst unter 112 verständigen.
  3. Drücken: Herzdruckmassage durchführen, (schnell und fest auf den Brustkorb drücken), und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes nicht mehr unterbrechen!
  4. Defi: Lassen Sie einen weiteren Helfer einen Defi, z.B. mit Hilfe der App holen.

Wichtig ist, schnellstmöglich mit der Herzdruckmassage zu beginnen, damit die Durchblutung der lebenswichtigen Organe gewährleistet ist. Der Defibrillator gibt Sprachanweisungen, was zu tun ist, man kann nichts falsch machen!

„Am besten lädt jeder die App auf sein Handy und probiert alles einmal aus“, sagt ASV-Präsident Walter Bungard. Die Installation ist kostenlos. Die Entwicklungskosten wurden vom Förderverein des ASV Köln getragen. Zudem wurde das Projekt als Hauptsponsor von der inter Versicherungsgruppe und Lidl unterstützt.